Leben wir schon in einer Wissensgesellschaft oder sind wir auf dem Weg dort hin? Anzeichen, wie z.B. die zunehmende Bedeutung von Dienstleistungen, sprechen dafür. Fest steht, dass Arbeit wissensintensiver geworden ist. Immer mehr Informationen müssen verarbeitet werden. Dies erfordert einen anderen Umgang mit dem Faktor Wissen. Unternehmen müssen ihr Wissenspotenzial nutzen.
Dies ist zum einen das Wissen der Mitarbeiter, welches genutzt, weitergegeben und aktualisiert werden muss. Beispiele dafür sind Verfahrensregeln, Meinungen, Techniken, etc. Zum anderen sind dies Informationen, z.B Dokumente, die als Wissensquelle eingesetzt werden können.
Entscheidend für ein erfolgreiches Wissensmanagement ist in erster Linie der Mensch. Ohne die Mitarbeiter lässt sich kein Wissensmanagementkonzept erfolgreich umsetzen. Sie müssen dazu angeregt werden, Wissen zu teilen. Das kann keine Software leisten, sondern die Unternehmenskultur. Unterstützung durch Software ist jedoch notwendig. Sie hilft z.B. dabei Wissenslandkarten zu erstellen, Experten zu finden und Dokumente allen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. So ist es beispielsweise möglich schnell den richtigen Mitarbeiter zur Lösung eines bestimmten Problemes zu finden. Zudem kann eine bessere Informationsversorgung sichergestellt werden.